Kategorie: 2025
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Außerhalb der Reihe
Heute möchte ich etwas erzählen, das nichts mit Krankheit zu tun hat Oft schreibe ich über meine gesundheitliche Situation, über Schmerzen, Einschränkungen, Hilfsmittel und die kleinen Siege im Alltag. Doch heute möchte ich das bewusst zur Seite legen. Denn auch wenn Krankheit und Behinderung ein großer Teil meines Lebens sind, machen sie nicht meine ganze…
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Eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort
Ich blogge, weil Worte meine Rettung sind.Weil das, was ich nicht ausspreche, mich innerlich auffrisst.Weil Gedanken, wenn sie zu lange in mir bleiben, schwer werden wie Steine auf meiner Brust.Aber wenn ich schreibe, bekommen sie Luft. Dann verwandeln sich Sorgen in Sätze. Schmerz in Zeilen. Tränen in Tinte. Ich blogge, weil ich überleben will. Nicht…
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„Er pflegt mich, aber wir sind mehr als das“
Manchmal, wenn es nachts ganz still ist, wenn mein Mann neben mir liegt und ich nur seinen ruhigen Atem höre, dann frage ich mich leise: Wie schafft er das alles? Wie viel Kraft hat dieser Mensch, den ich liebe – und wie viel davon schenkt er mir jeden einzelnen Tag? Ich liege oft da, unbeweglich,…
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Liebe in Zeiten von Krebs
Bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten ist gerade Krebs ein Thema.Die Figur Tobias kämpft mit einer Krebsdiagnose, durchläuft Chemotherapie, verliert Haare, ringt mit sich – und sagt lange niemandem etwas davon. Nicht, weil es ihm egal ist.Sondern weil er kein Mitleid will. Und plötzlich sitzt du da, auf deinem Sofa, schaust eigentlich eine Serie, die für…
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Mein Weg – Ein Blick zurück
Viele von euch kennen meine Geschichte. Oder glauben, sie zu kennen.Aber was oft bleibt, ist die Oberfläche:Ein Lächeln, ein starker Spruch, ein weiteres „Ich schaff das schon irgendwie“. Deshalb möchte ich heute einen kleinen Ausschnitt teilen.Nicht, um Mitleid zu ernten. Sondern, um zu zeigen, wie schwer ein Weg sein kann, den man selbst gehen muss,…
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Mein Kopf, der Baukasten
Wenn der Kopf zum Ersatzteillager wird Seit 26 Jahren wohnt da etwas in meinem Kopf, das offiziell als „zystisches Astrozytom WHO Grad I“ bezeichnet wird. Klingt harmlos? Ist es irgendwie auch. WHO I steht für die netteste Form von Hirntumor – er wuchert nicht wie wild, streut nicht in die Ferne, sondern bleibt meistens einfach…
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ICH BIN EINE FRAU UND ICH HABE GENUG
Vorweg:Ich bin stolz, eine Frau zu sein.Ich werde geliebt genauso, wie ich bin.Aber ich bin auch wütend.Wütend über das, was uns Frauen angetan wurde und wird.Und ich bin nicht bereit, zu schweigen. Was bedeutet es, eine Frau zu sein? Es klingt so simpel.Doch in Wahrheit ist diese Frage ein Abgrund.Ein Netz aus Erwartungen, Rollen, Verletzungen…
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Ich muss gar nichts mehr
Ich bin ein Mensch, der viel denkt. Vielleicht zu viel.Ich zerdenke Situationen, Worte, Blicke. Ich analysiere, reflektiere – und am Ende höre ich dann doch auf mein Bauchgefühl.Weil es oft der einzige Teil in mir ist, der nicht an andere denkt. Der nicht strategisch plant oder höflich überlegt, was die anderen wohl denken könnten. Mein…
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Deine Aufmerksamkeit formt die Welt – und wie du sie siehst, bestimmt, was sie dir zeigt.
Oft fragen mich Menschen, wie ich es schaffe, weiterzumachen.Wie ich es schaffe, trotz Krankheit, Schmerz, Verlust und dem Gefühl, manchmal gegen Windmühlen zu kämpfen, ein Lächeln auf den Lippen zu tragen.Wie ich es schaffe, mich nicht in all dem zu verlieren, was nicht mehr geht, sondern in dem zu finden, was noch möglich ist. Und…
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Wenn Welten auseinandergehen
Es ist ein leiser Bruch, kaum hörbar für die meisten – und doch tief, einschneidend und unumkehrbar. Wenn man mit einer langjährigen chronischen Erkrankung lebt, in meinem Fall Krebs, verändert sich das Leben – grundlegend, im ersten Moment radikal, still. Es geschieht über Nacht, aber das erkennen, was sich verändert hat geschieht wie eine langsame…