Ein kleiner Traum

Ich sitze hier und versuche, die richtigen Worte zu finden. Aber sie fehlen mir. Ich bin überwältigt, sprachlos und tief berührt. 

Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich einmal auf meinem Blog darüber geschrieben habe, dass ich Kugelschreiber machen möchte – als kleine Werbung für meinen Blog, als Zeichen, dass mein Herzensprojekt wächst und dass ich Menschen damit erreichen kann. Es war ein Traum, ein Ziel. Nichts Weltbewegendes, aber für mich etwas ganz Besonderes. 

Und dann kam meine Community ins Spiel. 

Vor ein paar Tagen kam ein Paket an. Ein großes, schweres Paket. Absender: Ein DJ, ein Streamer, bei dem ich mich immer wohlfühle. Jemand, den ich bewundere und bei dem ich gerne Zeit verbringe. Doch nicht nur er hatte seine Hände im Spiel – auch ein Teil meines Moderatoren-Teams war daran beteiligt. Gemeinsam wollten sie mir eine Freude machen. 

Ich mag eigentlich keine Überraschungen. Ich war noch nie jemand, der gut darin war, unerwartete Dinge anzunehmen. Vielleicht, weil ich gelernt habe, dass man im Leben selten etwas geschenkt bekommt. Oder weil ich oft nicht weiß, wie ich mit so viel Güte umgehen soll. Aber ich beginne langsam zu verstehen, warum Menschen so etwas für mich tun. 

Sie wollen mir helfen. Sie sehen mich kämpfen und können nichts dagegen tun. Sie erleben meine Höhen und Tiefen mit – meine Freude, meine Ängste, meine Schmerzen. Und sie leiden mit mir. Das hier ist ihre Art, gegen meine Krankheit anzukämpfen. Ihre Art, mir zu zeigen, dass ich nicht allein bin. 

Und deshalb lerne ich, Überraschungen anzunehmen. 

Also saß ich da, mit diesem großen Paket vor mir, völlig ahnungslos, was mich erwartete. Ich öffnete es vorsichtig und filmte dabei – mehr aus Neugier als aus einer Ahnung, dass hier etwas ganz Besonderes auf mich wartete. 

Drinnen waren fünf kleine Päckchen. Ich hatte immer noch keine Vorstellung, was das sein könnte. Meine Hände zitterten leicht, als ich das erste öffnete. 

Und dann blieb mir die Luft weg. 

Kugelschreiber. Meine Kugelschreiber. Mit meinem Logo, mit meinem Satz, mit dem Link zu meinem Blog. 250 Stück.

Ich konnte es nicht glauben. Dieser kleine Traum, von dem ich dachte, dass ich ihn irgendwann selbst verwirklichen müsste, war plötzlich Realität. Nicht durch mich, sondern durch euch

Meine Community. Meine Freunde. Menschen, die mir zeigen, dass ich nicht alleine bin, dass meine Worte etwas bedeuten, dass mein kleiner Blog Menschen erreicht und berührt. 

Ich bin immer noch sprachlos. Immer noch überwältigt. Und unendlich dankbar. 

Danke
Danke, dass ihr an mich glaubt. 
Danke, dass ihr meine Träume mit mir teilt. 
Danke, dass ihr kämpft – mit mir, für mich. 

Ihr habt mir mehr gegeben, als ihr vielleicht ahnt. Nicht nur Kugelschreiber. Sondern Hoffnung, Mut und das Wissen, dass ich nicht allein bin.

2 Antworten zu “Ein kleiner Traum”

    • Dankeschön für diese wunderschönen Worte. Ich lerne mittlerweile, Überraschungen zulassen. Weil ich verstanden habe, dass das eine Art Unterstützung ist für Menschen die mir helfen möchten, aber nicht können

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