Patienten & Angehörige

Gestern (26.11.21) war ich im Namen von Jung&Krebs beim Patienten und Angehörigentag der Uniklinik. Unser Stand sieht immer wieder toll aus und es ist toll sich auszutauschen. Gestern Nachmittag saßen wir zu dritt an unserem Stand. Witzigerweise waren wir drei, Hirntumorpatienten. Die Hirnis unter sich. Auch wenn unseren Tumor nicht die gleichen waren/sind und nicht an derselben Stelle saßen, gibt es identische Symptome. Wie zum Beispiel, dass wir alle von Lärm und vielen Menschen überfordert sind. Wir können uns nicht lange konzentrieren, haben Gedächtnisprobleme und verlieren schnell den Fokus. Es tut gut zu merken „ich bin nicht alleine“, deswegen bin ich gerne bei Jung&Krebs. Das Gefühl verstanden zu werden und nicht alleine zu sein ist unbeschreiblich. Ich habe gestern jemanden kennengelernt, die auch ein Astrozytom hatte. Ja, ok an andere Stelle aber ich habe in all den Jahren, niemanden mit Astrozytom kennengelernt. Es ist eine Art Club mit bitterem Beigeschmack. Und wieder einmal muss ich sagen, es gibt positive Aspekte vom Krebs. Und zwar Menschen mit Herz, die ich nur getroffen habe, weil wir Krebs diagnostiziert bekommen haben.

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