Eine verpuffte Chance

Ein Verein der Menschen mit Einschränkungen unterstützt hat mich gefragt ob ich eine Lesung meines Buches machen würde am Tag der Inklusion auf dem Platz der alten Synagoge, allerdings im Mai. Was für eine Ehre und gleich Zeit ein riesen Geschenk an mich und mein Buch. Ich freue mich da es ein tolles Feedback ist und Gleichzeitig bricht es mir mein Herz, denn ich habe abgesagt bzw. ich musste. Ich habe keinen Kopf und Kraft dafür. Ich merke jetzt schon wie reizbar und nah am Wasser ich bin durch die Gesamtsituation und dazu kommt, dass meine Schwester ein paar Tage später Heiratet und ich alle Kraft für diesen tollen Tag sammeln möchte. Ende April erfahre ich wahrscheinlich auch wann der Op Termin ist und mich dann vor Fremden zu stellen und aus meinem Buch zu lesen ohne dabei zu zerbrechen, das kann ich mir aktuell einfach nicht vorstellen.  Dabei ist genauso eine Chance gerade dass was ich mir seit Jahren wünsche. Das ist die Chance mein Buch eventuell doch noch vermarkten zu können. Und diese Chance zerplatzt wie eine Seifenblase dank dem Tumor. Und das ist ein weiterer Tiefschlag. Und der hinterlässt Gedanken, Schmerz, noch mehr Wut und Traurigkeit.

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