Meine Mutter war ganze sieben Wochen an meinem Krankenbett, Tag und Nacht. Sie ist nicht einmal von meiner Seite gewichen. Ich hab so oft irgendwas gewollt, Mama tu dies, Mama ich möchte das, Mama mir juckt die Nase, Mama ich muss aufs Klo. Alles musste sie machen, da ich keine Krankenschwester an mich ran lassen wollte. Meine Mutter hatte es gerne gemacht, aber sie ist daran kaputt gegangen. Ich war oft undankbar und sehr egoistisch, es tut mir heute noch so leid, dass ich in der Zeit immer nur an mich gedacht habe. Ich hab einige Fehler in der Zeit gemacht und sie hat sie mir nicht aufgezeigt oder mich spüren lassen wie sie unter mir litt. Mama es tut mir so leid und ich danke dir dafür, dass du so für mich da warst. Ich bewundere deine Ausdauer und Kraft, ich glaube ich hätte sie nicht gehabt. Dafür dank ich dir so sehr. Aber ich danke auch so vielen anderen, meinen Geschwistern, dass sie ohne wenn und aber in andere Familien sind und da versucht haben weiter ihren Alltag zu meistern, meinen Freunden S.F. dir dank ich am meisten denn du hast mich in so vielen Dingen unterstütz. Wir sind heute noch beste Freunde und ich weiß ganz genau ich kann mich auf dich Verlassen, zu meiner Schande muss ich gestehen, ich weiß nicht ob ich das alles was du in den letzen Jahren alles getan hast, ob ich das gekonnt hätte. Ohne dich hätte ich niemals sechs Wochen Sommerferien im Westbad verbringen können. Ohne dich wäre ich nicht als ins Kino ohne meine Familie. Kurz gesagt, ohne dich hätte ich nicht eine halb normale Pubertät erleben können. Danke S.F.. Aber auch N.Z. und T. oder A., aber da sind noch so viele mehr, die darf ich nicht vergessen. Sie waren immer da wenn ihr eigenes Leben nicht immer so kompliziert war. Und T., es tut mir leid, dass ich dich an meinem 12. Geburtstag nicht sehen wollte. Es ging nicht gegen dich, ich kam nur selber mit der Situation nicht zurecht und ich konnte in dem Moment einfach nicht die Starke spielen. Ich konnte es nicht ertragen zu sehen wie du leidest wenn du mich gesehen hättest. Es tut mir leid, ich hoffe du verzeihst mir. Der Apotheke und der Fußballverein meines Bruders möchte ich auch danken. Ich beziehe seid meiner Erkrankung meine Medikamente von der Apotheke und dass immer sehr schnell und super freundlich. Ich wurde sogar von der Chefin und den Mitarbeitern der Apotheke in Gailinigen besucht als ich zur
Reha – Maßnahme war. Der Eintracht danke ich, weil sie es verhindert haben, dass mein Bruder zu der Schweren Zeit auf die Schiefe Bahn gekommen ist. Er hat bei der Eintracht halt, Verständnis, Trost und vieles mehr gefunden. Danke. Aber ein ganz besonderer Dank geht an die Freunde meiner Mutter, es fühlen sich sicher die richtigen angesprochen, sie habe meiner Mutter den nötigen halt gegeben, sie gestützt und aufgefangen. Wären die guten Freunde meiner Mutter nicht gewesen, weiß ich nicht wie und ob sie es überhaupt so „gut“ alles gemeistert hätte. Danke! Dazu gehört aber auch mein Opa und meine Tante A., Onkel J. und C., die zwar weit weg sind aber immer für uns da.
Danke
